MOBOTIX M1-Hilfe Sprache: de  

Kamera M1M W42 IT   mit 64 MB internem Speicher 
                                      und für M1 Kameras neuster Softwarestand 1.9.4.8

Thema:  Versionsübersicht

Dieser Text (Release Notes) enthält eine kurze, technisch ausgerichtete Beschreibung der wesentlichen Änderungen der Software der MOBOTIX M1-Netzwerkkamera. Eine allgemeinere Beschreibung der Neuigkeiten ist unter dem Stichwort Neuigkeiten zu finden.

Änderungen zu Software M1-V1.9.4

Die Software-Version M1-V1.9.4 wurde im Oktober 2003 als Kundenversion freigegeben.

Die Beschreibung umfasst Änderungen gegenüber der letzten Kundenversion M1-V1.9.0. Beachten Sie auch die Weiterentwicklungen innerhalb dieser Software-Version.

Inhalt

Allgemeines

  • Durch die zahlreichen Erweiterungen (Sprachausgabe, Hilfesystem) ist die für ein Update zu ladende Datei M1M_system_1_94x.mpl jetzt ca. 8 MB groß.
  • Bei Updates von älteren Kameras unbedingt den Abschnitt Einschränkungen bei älteren Kameramodellen beachten.

Hilfe, Informationen

Benutzerführung, Menüs und Dialoge

Bilderzeugung, Bildeinstellungen, Bilddarstellung

  • Koordinaten für Belichtungsfenster jetzt wie für andere Bildausschnitte, d. h. Ursprung links unten (derzeit nicht über Dialog zugänglich).
  • Platzhalter für Bildtexte ^J# und ^j# zur Angabe der Bildgröße in KBytes und Bytes wegen MxPEG entfallen.
  • Neue Platzhalter für Bildtexte ^S# und ^s# zur Darstellung der von der seriellen Schnittstelle empfangenen Meldungen.
  • Synchronisierungsmechanismen zwischen JavaScript und Web-Server für gleichmäßigen Bildablauf.
  • Java-Applet zur Darstellung des Server-Pushs (JPEG-Streams) in Browsern ohne Server-Push-Unterstützung (Microsoft Internet-Explorer).
  • Auswahl der Methode für Livebilddarstellung in Menüs auf Live-Seite: je nach Browser: JScript, JScript sync, Server Push, Java.
  • Bildeinblendung DY für Tag und NI für Nacht, falls Nachtumschaltung aktiviert ist (nur Secure).
  • Verdecken von Bildbereichen (OA) im Englischen umbenannt von "Cover-up Image Area" (CU) in "Obscure Area (OA)".
  • Vorgabe von Zeitbereichen zum Verdecken von Bildbereichen (OA) (nur Secure).

MxPEG

MxPEG ist ein von MOBOTIX entwickeltes Streaming-Verfahren, das bei geringer Bandbreite Bildfolgen in JPEG-Qualität liefert. Zum Betrachten des Streams steht das Windows-Programm MxPEG_Viewer zur Verfügung.

  • Im MxPEG-Modus werden für Browser nun auch vollständige JPEG-Bilder generiert.
  • Windows-Programm MxPEG_Viewer.exe kann direkt von Kamera geladen werden.
  • MxPEG_Viewer.exe unterstützt nun u. a.:
    • Start von Browser (z. B. Konfiguration der Kamera),
    • Umschalten wichtiger Bildparameter,
    • Auswertung von Multiview-Informationen,
    • Softbuttons der Seite "Multiview",
    • Zugriff auf Ereignisbilder in Kameras,
    • Lokaler (Computer-interner) Recorder mit Speicher- und Ladefunktion,
    • Steuerung des Schaltausgangs,
    • Logfile mit Ereigniszeiten,
    • Fernsteuerbarkeit über einstellbaren Port,
    • Steuerung von Rotorköpfen,
    • bidirektionale Sprachübertragung

    Siehe auch: Hilfeseiten zum MxPEG-Viewer.

Ereignis- und Aktionsverwaltung

  • Ereignis RS232-Meldung (CI) löst Ereignis durch ein über serielle Schnittstelle erhaltenen Text oder Datenmuster aus.
  • Ereignis Temperatur (TP) einmal oder jedesmal beim Über- oder Unterschreiten einer Temperatur.
  • Ereignis Erweiterte Schalteingänge entfällt.
  • Erweiterte Zeitsteuerung für Scharfschaltung, damit Wochenprogramm für Überwachung möglich.
    Anzahl der Zeitbereiche: Secure 12, IT 4, Basic 1.
  • Aktive Zeitbereiche im Wochenprogramm werden blau hinterlegt hervorgehoben.
  • Auswahl einzelner Ereignisse, die ausschließlich Aufnahme von Bildserien anstoßen.
  • Auswahl einzelner Ereignisse, die ausschließlich Aktionen auslösen.
  • Auswahl einzelner Ereignisse, die ausschließlich Meldungen auslösen.
  • Neue Darstellungsoptionen für Video-Bewegungsmelder (VM) zum Einschalten der Rahmendarstellung nur bei Alarm und zum Hervorheben der Flächenteile, für die eine Änderung erkannt wurde.
  • Größe des Video-Bewegungsmelder (VM) auf mindestens 10 x 10 Punkte begrenzt, um Fehlfunktionen zu vermeiden.
  • Port zum Versenden von Netzwerkmeldungen einstellbar. Anwendung: Kameras hinter Firewalls.

Interne und externe Bildspeicherung

  • Verminderung des internen Bildspeichers bei Secure auf 30 MB, da Speicher für Audio-Anwendungen benötigt. (Bei Kameras mit nur 32 MB Hauptspeicher siehe Einschränkungen bei älteren Kameramodellen.)
  • Dynamische Verwaltung des Speichers für Bildserie, damit automatische Anpassung der Voralarmbilder, Fehlermeldung Out of memory. Limit story to n wird damit vermieden.
  • Systemmeldungen enthält detaillierte Fehlermeldungen zur Bildauslagerung. (Siehe auch System).
  • Kamera-Info enthält detaillierte Statusmeldungen zur Dateiserver-Auslagerung.
  • Verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung von Stabilität und Performance für Dateiserver-Auslagerung, verbesserte Pufferung.
  • Problem mit Anzeige zu wenig internen Bildspeichers bei einzelnen Secure-Modellen behoben.

Audiofunktionen, Sprachtelefonie

Hinweis: Das Kameramodell Basic verfügt über keine Audio-Funktionen. Kameras mit weniger als 32 MB siehe Einschränkungen bei älteren Kameramodellen.

  • Erheblich erweiterte Audio- und Sprachfunktionalität der Kameras ab Modellreihe IT.
  • Mikrofon kann dauerhaft und nicht wieder herstellbar deaktiviert werden. Funktion im Dialog Mikrofon und Lautsprecher nach Klick auf Mehr. Damit kann verschiedenen gesetzlichen oder vertraglichen Anforderungen entsprochen werden.
    Achtung: Das Mikrofon kann dann nie mehr aktiviert werden! Deaktivierung betrifft auch das Mikrofon-Ereignis (MI).
  • Sprachmeldungen: Sichern und Laden von selbst erzeugten Sprachmeldungen möglich. Damit auch Bearbeitung und Austausch von Sprachmeldungen zwischen Kameras über Computer möglich. Weiteres siehe Hilfe zu Sprachmeldungen.
  • Sprachbenachrichtigung über Telefon: mehrere Rufnummern auch bei Modell IT, Quittierung des Anrufs durch Eingabe einer PIN möglich, zeitliche Beschränkung der Verbindung nach der Meldung ein bis zehn Minuten, Testmöglichkeit im Dialog, Beispiel voreingestellt.
  • Neue ISDN-Spracheinwahl ermöglicht Einwahl in Kamera von beliebigem Telefon zur Sprachkommunikation und Kamerafernsteuerung.
    • Einwahlbeschränkung auf bestimmte MSN und auf einzelne eingehende Rufnummern (falls durchgeleitet) möglich,
    • Ansage auswählbar,
    • Authentifizierung durch PIN-Eingabe möglich,
    • Schwelle und Mindestdauer der Umschaltung für Mikrofonsteuerung bei Gegensprechen einstellbar,
    • maximale Einwahldauer von einer bis 30 Minuten einstellbar,
    • anrufende Telefonnummern und eigene angerufene MSN-Nummern werden in Dialog ISDN-Spracheinwahl für Übernahme angezeigt. Daher ist es sinnvoll, bei der Konfiguration bei laufender Kamera den ISDN-Anschluss anzurufen, um die Nummern mitgeteilt zu bekommen.
  • Fernsteuerung der Kamera bei ISDN-Spracheinwahl durch Telefontasten von beliebigen Telefonanschluss aus:
    • Kamerainformation,
    • Datenauswahl der Kamera anstoßen (anschließend Ansagen der zugewiesenen IP-Adresse in Sprache des Sprachpakets),
    • Beenden der Datenauswahl,
    • Ansagen von Datum und Uhrzeit,
    • Versenden einer E-Mail mit letztem Ereignisbild,
    • Auslösen eines Benutzerklicks (UC),
    • Umschalten auf Raumhören, Durchsage, Gegensprechen,
    • Steuerung des Schaltausgangs.
  • Sprachliche Ausgabe von Fehlermeldungen in Sprache des Sprachpakets bei ISDN-Spracheinwahl.
  • ISDN-Kameratelefonie (vormals "Kameratelefonie") verbessert und freigegeben.
  • Beim Gegensprechen (ISDN-Spracheinwahl oder ISDN-Kameratelefonie) signalisieren die LEDs der Kamera den Zustand Sprechen (drei obere LEDs = Mikrofon) oder Hören (drei untere LEDs = Lautsprecher) an, sofern LEDs nicht grundsätzlich deaktivert sind.
  • Ansage der aktuellen Ethernet-IP-Adresse, Netzwerkmaske und MAC-Adresse nach Drücken der Taste R auf der Kamera-Vorderseite: Möglichkeit der Adressbestimmung bei dynamischer Adressvergabe.

System

Netzwerk

  • Web-Server verwendet zwei gleichberechtigte Ports. Damit kann z. B. gleichzeitig im Intranet über Port 80 und über einen anderen Port per Router aus dem Extranet auf die Kamera zugegriffen werden.
  • Verhalten bei automatischer Netzwerkkonfiguration über DHCP und fehlendem DHCP-Server verbessert.
  • Drücken der Taste R auf der Kamera-Vorderseite beim Booten führt zur automatischen Netzwerkkonfiguration mit DHCP; IP-Adresse wird nach dem Booten automatisch angesagt (nicht Basic, nicht 32 MB-Kameras).

Werksseitige Voreinstellungen

Diese Änderungen werden nach Software-Update nur wirksam, wenn die vorhandene Konfiguration auf die werksseitige Konfiguration zurückgesetzt wird.

Weiterentwicklungen innerhalb M1-V1.9.4

M1-V1.9.4.8
  • Hinweis zum Laden der Voreinstellungen nach Update führt nun zu Auswahlseite mit Vorgabe, dass Netzwerk- und Benutzereinstellungen erhalten bleiben, da oftmals unbeabsichtigt Netzwerk- und Benutzereinstellungen überschrieben wurden.
  • Problem behoben, dass Abschalten der Texteinblendungen nicht immer möglich war.
  • Problem behoben, dass Anzeige von Scroll-Chart bei Kameras ohne Mikrofonfunktion immer PI angezeigt hat.
  • Problem behoben, dass überlange Kameranamen zu Funktionseinschränkungen führen konnten.
  • Problem behoben, dass überhaupt keine Bildübertragung durch FTP oder E-Mail erfolgt, wenn für das auslösende Ereignis (durch Ereignisauswahl) keine Bildserie erzeugt wird.
  • Problem behoben, dass es bei einigen Einstellungen zu "Bildbereich verdecken" (Secure-Modelle) zu Programmabbrüchen und Neustarts der Kamera kommen kann.
  • Fehlermeldung "Out of memory. Limit to no story" als Bildeinblendung, wenn bei sehr großen Bildern Voralarmbilder nicht möglich sind.
  • Zeilen mit mehr als 1023 Zeichen in der Konfigurationsdatei ermöglicht.
  • Schwelle für Nachtumschaltung (Secure) jetzt bis 70% möglich.

Einschränkungen bei älteren Kameramodellen

Die Software M1-V1.9.4 ist uneingeschränkt lauffähig auf Kamers mit mindestens 64 MB Hauptspeicher.

Bei älteren Kameras mit nur 32 MB (32768 KB) Hauptspeicher (siehe RAM-Größe in Informationen über Hard- und Software) können einige Funktionen der Software M1-V1.9.4 nicht verwendet werden, außerdem sind einige Beschränkungen gegenüber vorherigen Softwareversionen zu beachten:

  • interner Bildspeicher maximal 5 MB. Wenn Bildauslagerung auf Windows-Rechner, ISDN und Modem aktiviert sind, 4 MB.
  • keine Sprachausgabe
  • keine Quittierung der ISDN-Sprachbenachrichtigung.


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